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Sie wollen dabei helfen, Millionen Menschen rund um die Uhr sicher mit Strom zu versorgen? Wir bieten Ihnen die Chance dazu. In der Systemführung tragen Sie dazu bei, unser Übertragungsnetz sicher und zuverlässig zu steuern – damit die Lichter immer leuchten!
Unser Übertragungsnetz transportiert Strom für 29 Millionen Menschen in einem Gebiet von der Nordsee bis zu den Alpen. Es ist mit anderen Übertragungsnetzen in Deutschland und in den europäischen Nachbarländern verbunden – und bildet zusammen mit ihnen das europäische Verbundnetz. Als Übertragungsnetzbetreiber gehört es zu unserem gesetzlichen Auftrag, das Netz sicher und zuverlässig zu betreiben. In der Systemführung arbeiten deshalb Schaltingenieur*innen, Energiemarktexpert*innen und IT-Profis zusammen, um unser 11.000 Kilometer langes Netz zu überwachen und zu führen.
Die Expert*innen der Systemführung sorgen für eine stabile Frequenz und Spannung des Übertragungsnetzes. Sie stellen dafür unter anderem eine ausgeglichene Systembilanz sicher: Stromerzeugung und -verbrauch sind jederzeit im Gleichgewicht zu halten. Zudem überwachen sie die Auslastung des Übertragungsnetzes. Fallen Netzelemente aus oder entstehen Engpässe, ergreifen sie Maßnahmen, um das Netz zu stabilisieren. Schließlich überwachen sie den Stromhandel und koordinieren so die daraus resultierenden Stromflüsse zwischen den Übertragungsnetzen in Mittel- und Osteuropa.
HERAUSFORDERUNG FÜR DAS ÜBERTRAGUNGSNETZ
Die Anforderungen an das Netz und die Systemführung sowie die Aufgaben für die Expert*innen werden im Zuge der Energiewende und durch den zunehmenden internationalen Stromhandel immer anspruchsvoller. Die Zahl der Windkraft- und Photovoltaikanlagen mit wetterabhängig schwankender Erzeugungsleistung steigt. In der Folge wird etwa der Ausgleich zwischen Verbrauch und Erzeugung komplexer. Zudem wird Strom zunehmend dezentral erzeugt und über weite Strecken transportiert. Auch der europäische Stromhandel weitet sich aus. Das führt zu höheren grenzüberschreitenden Stromflüssen, die überwacht und koordiniert werden müssen. Um diese Herausforderungen zu meistern, entwickeln wir unsere Instrumente der Systemführung ständig weiter – zusätzlich zum unbedingt notwendigen Netzausbau. Hierfür nutzen wir modernste Technik.








