Caroline Kampmann hat im September 2025 ihr Masterstudium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Elektrische Energietechnik an der RWTH Aachen erfolgreich abgeschlossen und ist seit Oktober 2025 als technischer Trainee bei Amprion in Dortmund tätig.

Trainee-Programm bei Amprion: Vielfältige Einblicke und Orientierung für den Berufseinstieg
passenden Job finden
Übertragungsnetze, insbesondere deren Planung und Betrieb, haben mich schon während des Studiums sehr interessiert. Da ich ursprünglich aus Dortmund komme und Amprion eine wichtige Rolle unter den Übertragungsnetzbetreibern übernimmt, war für mich schnell klar, dass ich mich hier bewerben möchte. Das Trainee-Programm hat mich angesprochen, weil die Aufgaben eines Übertragungsnetzbetreibers sehr vielfältig sind. Durch die Abteilungswechsel lernt man nicht nur unterschiedliche Aufgabenbereiche, sondern auch viele Kolleg*innen kennen. Das ist eine wunderbare Möglichkeit, das Unternehmen besser zu verstehen und den Bereich zu finden, in dem ich mich am wohlsten fühle und den größten Beitrag leisten kann.
Als technischer Trainee mit dem Fokus Netzplanung bewege ich mich in den planerischen Abteilungen von Amprion. Die ersten drei Stationen wurden von unserer Traineekoordinatorin festgelegt, alle weiteren Abteilungen und Hospitationen kann ich mir anschließend aussuchen. Eine meiner ersten Stationen waren die Netzplanungsmethoden. Darüber hinaus begleite ich die Offshore-Planung und gewinne in weiteren Stationen unter anderem Einblicke in das Systemverhalten und den Freileitungsbau.
Das Trainee-Team steht in engem Kontakt miteinander. Schon die ersten Onboarding-Tage haben wir gemeinsam verbracht. Auch wenn wir in unterschiedlichen Fachabteilungen eingesetzt sind, tauschen wir uns regelmäßig aus. Ob fachlich oder menschlich – das Trainee-Team gibt mir wertvollen Rückhalt, und die Zusammenarbeit macht wirklich Spaß. Schon oft konnte ich auf dieses Netzwerk zurückgreifen, um Aufgaben aus der Fachabteilung zu lösen.
Das Trainee-Programm bietet aus meiner Sicht die Chance, das eigene Interessensfeld zu schärfen und eine mögliche Zielstation zu identifizieren. Aus einer Stellenbeschreibung lässt sich der tatsächliche Arbeitsalltag oft nur schwer herauslesen. Als Trainee bin ich dagegen für einige Monate aktives Teammitglied und bekomme so einen deutlich differenzierteren Eindruck. Da Amprion ein großes und vielfältiges Unternehmen ist, verschaffen die Stationswechsel sowie der Austausch mit anderen Trainees, Alumni und Mentor*innen einen umfassenden Überblick über die Themen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber dem Direkteinstieg. Gleichzeitig ist der Trainee-Vertrag befristet – auch das sollte man bei der Entscheidung berücksichtigen.
Als Trainee bei Amprion sollte man neugierig sein und Lust haben, die verschiedenen Facetten eines Übertragungsnetzbetreibers kennenzulernen. Die Arbeit im Team sollte Freude bereiten, denn wir Trainees arbeiten viel zusammen und lernen voneinander. Angehende Trainees sollten sich im Klaren darüber sein, dass sie sich immer wieder neu in Themen einarbeiten und mit jeder Station in ein neues Team integrieren. Darauf sollte man sich bewusst einlassen.
